Rote Haare – ein Mysterium (Teil 2 von 3)

Wem stehen rote Haare?

Rote Haare stehen im Prinzip jedem. Allerdings sollten Sie auf den Hautton und die Augenfarbe abgestimmt werden. Generell gilt: Bei schwarzem oder dunkelbraunem Haar eignet sich am besten ein dezenter Rotschimmer in dunklem Mahagoni. Bei hellen Haaren, wie zum Beispiel blond, passen hellere Töne, wie Erdbeerblond oder Kupfer. Wichtig ist auch die Hautfarbe. Wer einen warmen Teint hat, sollte auch zu einem warmen Rotton greifen. Bei einem kühlen Teint eignen sich dagegen blaustichige Rottöne, wie beispielsweise Aubergine.

Was gibt es beim Färben zu beachten

Wer sich die Haare zum ersten Mal rot färben möchte, sollte zu einer Tönung greifen. So kann man erst einmal feststellen, ob die Farbe gefällt und ob der Ton zum eigenen Typ passt. Für einen vorerst nur leichten Rotschimmer sind auch Schaumtönungen perfekt. Sollen dunkle Haare kräftig rot gefärbt werden, müssen sie meist vorher aufgehellt werden. Daher ist hier der Besuch beim Friseur ratsam. Neben den herkömmlichen Farben stehen Rothaarigen aber auch diverse Pflanzenhaarfarben, wie zum Beispiel Henna, zur Auswahl.

Haare mit Henna rot färben

Henna ist eine schonende Pflanzenhaarfarbe, die die Haare beim Färben schützt und pflegt. Sie ist der natürliche Weg zu roten Haaren. Das Pulver muss mit Wasser, Rotwein oder schwarzen Tee angerührt werden. Es gibt da unzählige Rezepte. Henna ist jedoch dauerhaft, es verblasst, bleibt aber dennoch im Haar. Außerdem ist auch der Färbeaufwand deutlich größer. Ganz zu schweigen von den Putzarbeiten hinterher. Es gibt aber auch viele Vorteile. So ist Henna zu 100 Prozent vegan.

Es ist weiterhin günstig und kann beliebig oft angewendet werden. Die Einwirkzeit sollte mindestens 2 Stunden für ein intensives Ergebnis betragen. Allerdings kann sie auch variieren. Einige Haare nehmen die Farbe sehr gut an und vielleicht wünscht sich manche Frau auch nur einen leichten Farbschimmer, dann können auch schon 15 Minuten ausreichen. Soll das Ergebnis jedoch intensiv sein sind zwei Stunden Einwirkzeit das Minimum. Hier sollte man vorsichtig testen und die Einwirkzeit Stück für Stück verlängern.

Anders als chemische Haarfarbe dringt Henna nicht in das Haar ein, sondern es legt sich wie ein schützender Mantel um das Haar. So bekommen die Haare einen schönen Glanz, wirken voller und werden gleichzeitig gepflegt. Auch für die Kopfhaut ist Henna eine Wohltat. Sie wird beim Färben nicht angegriffen und der Säureschutzmantel bleibt erhalten. Auch bei Pflanzenhaarfarben mit Henna gibt es verschiedene Varianten, die beispielsweise noch Walnuss oder Indigo enthalten.

Reines Henna jedoch besteht einzig aus den getrockneten Blättern des Hennastrauchs und färbt ausschließlich rot. Durch das Anrühren mit schwarzem Tee kann die Farbe abgedunkelt werden. Wird hingegen warmer Rotwein hinzugeben, lässt sich das Rot intensivieren. Generell lässt sich nie sagen wie genau das Endergebnis ausfällt. Dies hängt unter anderem von der ursprünglichen Haarfarbe und dem Zustand der Haare ab. Wird Henna auf blonden Haaren angewandt, wird das Ergebnis ein kräftiges Rot oder Kupferrot sein. Auf dunklen Haaren ist das Ergebnis meist nur ein Rotreflex oder ein dunkles Mahagoni.

Rote Haare richtig pflegen

Da die roten Farbpigmente die Kleinsten sind, fallen sie auch entsprechend schnell aus den Haaren. Daher muss die rote Farbe regelmäßig aufgefrischt werden. Hilfreich können Farbshampoos sein, welche die Farbpigmente bei jeder Haarwäsche auffrischen. Auch Haarkuren sollten regelmäßig angewandt werden. Sie helfen dabei die Farbe im Haar zu versiegeln.

Auch Spülungen mit Rotpigmenten sind erhältlich und können bei regelmäßiger Anwendung auffrischen. Sehr wichtig für rote Haare ist der Sonnenschutz. Den Kopf immer mit Hüten oder Tüchern vor der Sonne schützen, um das Ausbleichen zu verhindern. Auch Styling-Präparate mit UV-Filter sind hilfreich. Im Sommer kann auch die Verwendung eines Sonnenschutzsprays für das Haar sinnvoll sein.

Da rote Haare ohnehin im Mittelpunkt stehen, sollten sie immer gesund und glänzend aussehen. Somit ist die richtige Pflege ein Muss. Wer hier auf Naturprodukte setzt, kann auch Haarshampoos auf Henna-Basis wählen. Generell sollte aber immer zu einem Farbschutz-Shampoo gegriffen werden.

Im nächsten Teil geht es weiter.

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